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dass der Mensch den weltlichen Dingen entsagt und sich in
einsame Gegenden zurückzieht, zur Rettung seiner Seele
und zur Vereinigung mit Gott, soweit irgend möglich.
Im Christentum trat das Mönchstum - auch wenn es früher
nicht an ähnlichen Tendenzen mangelte -erst zu Beginn
des 4. Jhdts. auf, als Reaktion auf den Sittenverfall jener
Zeit. Das christliche Mönchstum hatte sich insbesondere
nach den großen Verfolgungen der Kirche während
der ersten drei Jahrhunderte herausgebildet, unter dem Einfluss
der Lehre des Evangeliums, des jüdischen Asketentums
und des Geistes der zeitgenössischen griechischen Philosophie.
Die Ideale jenes mönchischen Lebens sind die Keuschheit,
die Armut und der Gehorsam, die durch ununterbrochene körperliche
und geistige Übung sowie durch die völlige Hingabe
an Gott erreicht werden.
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